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Weltregierung
BÜROKRATEN ALLER LÄNDER, VEREINIGT EUCH !
Klimaschützer, Wissenschaftsfunktionäre, UN-Bürokraten und
Wirtschaftslobbyisten glauben allen Ernstes den Planeten und seine
natürlichen Stoffkreisläufe "managen" zu können. Globale
Gemeinschaftsgüter wie Luft oder Wasser sollen nach allen Regeln der
Planwirtschaft zugeteilt und verwaltet werden. In einem Beitrag für den
"Spiegel" beschreibt Dirk Maxeiner das Entstehen einer aberwitzigen
Klima-Regulierungsbehörde
http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,101658,00.html
Wie weit der Ehrgeiz der Weltbürokraten mittlerweile geht, ist einem
flammenden Plädoyer der amerikanischen Soziologin Saskia Sassen in der
"Zeit" (5.10.2000) zu entnehmen. Sassen gilt als ein Kopf der
Anti-Globalisierungs-Kampagnen. Die Regulierungswut der Verfechterin von
"Global Governance" entpuppt sich als ebenso grenzenlos wie
undemokratisch. In einem "System des weltweiten Regierens" sollen
auch
selbsternannte Nichtregierungsorganisationen (NGO's) eine wichtige Rolle
spielen.
Viel Aufmerksamkeit widmen die Kontrollettis mittlerweile auch dem
Internet. Nur allzu gern würden sie dem Netz ein paar hübsche
Handschellen verpassen. Doch es gibt Glücksfälle. Einer davon ist
Andy
Müller-Maguhn, ehemaliges Mitglied des Chaos-Computerclub. Er wurde im
Oktober als Europadirektor für die "Internet-Regierung" Icann
gewählt.
Sie entscheidet über Namen, Adressen und Server-Ressourcen im Netz.
Seine "Regierungserklärung" wurde von der FAZ (17.10.2000) abgedruckt
und war uns eine helle Freude. "Betongefängnisse in die Luft sprengen
war schon okay", beschreibt er seine Motivation, "aber ins Internet
zu
ziehen einfach der gründlichere Ansatz". Unbedingt lesen!
http://www.datenreisen.de/Aktuell/Regierungserklaerung.html
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Tierversuche
ÖKOLOGIE Á LA FRANCAISE
Frankreichs Außenminister Hubert Vedrine wollte einen seit langem
ausgetrockneten Teich vor seinem Gästehaus fluten. Kaum war das Wasser
drin, wucherten häßliche Algen. Deshalb wurden Fische ausgesetzt,
um die
Algen zu fressen. Doch die Fische wurden gefressen und zwar von
ungebetenen Fischreihern aus der Umgebung. Und diese störten mit ihrem
Lärm die Gäste. Nun stehen Fischreiher unter Naturschutz. Deshalb
sollten Füchse sie dezimieren, weil sie das Gesetz ja nicht lesen
können. Doch statt der Fischreiher schnappten sich die Füchse die
hübschen Zierenten. Dank gesicherter Mahlzeiten vermehrten sich die
Füchse ebenso wie die Fischreiher prächtig und machten nun auch die
Gärten und Teiche der Nachbarn unsicher. "Ein schreckliches ökologisch
administratives Drama", so wertete es der "Figaro". Bevor der
zuständige
Stadtrat zu einer Sondersitzung antreten konnte, hatte dann die
Wasserversorgung eine Panne und der Ökoteich trocknete wieder aus. Ein
echter Fuchs, dieser Herr Außenminister. Er sollte das Ressort wechseln
und sich als Umweltminister nützlich machen.
(Quelle: Die Welt vom 11.10. 2000)
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Katastrophen 1
APOKALYPSE-HOPPING
Echt gekonnt, wie sich die Apologeten des Untergangs von Katastrophe zu
Katastrophe hangeln. Eigentlich müssten wir seit dem Jahr 2000 im
dunkeln sitzen und frieren, weil alle Erdölvorräte verbraucht sind.
Das
hatte uns der Club of Rome in den siebziger Jahren ("Grenzen des
Wachstums") prophezeit. Gottlob kann davon keine Rede sein. Wir haben es
schön warm, doch das ist manchen gar nicht recht: "Genug Öl
für die
Klimakatastrophe" titelte die "taz" (20.07.2000) als der Spritkonzern
Esso im Rahmen seiner Studie "Oeldorado 2000" von ausreichenden
Ölmengen für weitere 270 bis 300 Jahre sprach. Auch das Ausbleiben
des
Waldsterbens ist keine gute Nachricht. Professor Hans-Joachim
Schellnhuber, Direktor des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung,
belehrt uns: Die Rettung des Waldes sei nur das Ergebnis einer
"gewaltigen Düngungsmaßnahme" durch den steigenden Kohlendioxidanteil
in
der Luft. Und der, so mahnt der Professor, führt schnurstracks in die
Klimahölle. Preisfrage: Welche kommende Apokalypse wird uns wohl vor
dieser Hölle bewahren?
http://www.berlinews.de/archiv/317.shtml
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Katastrophen 2
HELMPFLICHT FÜR ALLE
Für den Fall, daß die Erderwärmung ausbleibt, arbeiten erfahrene
Katastrophenhelfer bereits an einer geeigneten Nachfolgeregelung.
Schließlich stehen zahlreiche Arbeitsplätze auf dem Spiel. NASA und
ESA
(die europäische Raumfahrtbehörde) intensivieren auffällig ihre
Warnungen vor Asteoriden-Einschlägen. Die sogenannten "Neos"
sind
schwer im kommen (Near earth objects). Es wurden bereits 60.000 Objekte
identifiziert, von denen vierhundert als potentielle
Einschlagskandidaten gelten. Im September beschwor eine von der von der
britischen Regierung eingesetzte Task-Force ihre europäischen Nachbarn,
endlich zur Errichtung eines Frühwarnsystems und Schutzschildes
beizutragen. Die Gefahr, dass die Erde durch einen Himmelskörper stark
beschädigt werde, sei "real", warnte die dreiköpfige Expertengruppe
in
London. Vielleicht kann man die Dinger ja mit Raketen auf einen
unbedenklichen Einschlagsort lenken. Wir raten zum Millennium-Dome.
http://abob.libs.uga.edu/bobk/ccc/cc091800.html
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Musik und Gesinnung
CSU UND PDS: DIE HERZILEIN-VOLKSFRONT
Eine verdienstvolle Forschung betreibt der Berliner Musiksoziologe Dr.
Hans Neuhoff. Er besucht Konzerte aller Art und verteilt dort
Fragebögen an die Fans. Damit will er herausbekommen, welche
Kleiderordnungen, Bildungsgrade, Wertvorstellungen und Lebensziele die
jeweiligen Musikfreunde teilen. Eines seiner Ergebnisse: Volksmusik vom
Schlage der Wildecker Herzbuben kommt besonders gut bei PDS- und
CSU-Wählern an. In Opernhäusern jedoch herrscht rot-grüne Gesinnung
vor.
Neuhoffs Erklärung: Die Volksmusikfans schwören auf Heimat, Familie
und
Sicherheitsdenken. Selbstkasteiung und Selbsbeherrschung sind soziale
Leitwerte der Opernfreunde, die sie gern auf engstem Raum unter
Inkaufnahme komplizierter Klangkaskaden zelebrieren.
(Quelle: bild der wissenschaft Nr. 11/2000)
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Greenpeace
NEUE FREUNDE
Eigentlich wollten wir ja nichts mehr zum Thema Greenpeace bringen,
damit es nicht so aussieht, als mögen wir Greenpeace nicht. Aber dies
ist nun wirklich zu schön. In England ist die Organisation eine Allianz
mit der großen Marketingagentur "Chime Communications" eingegangen.
Die
Agentur wird kostenlos Werbung für die Regenbogentruppe machen, im
Gegenzug wird Greenpeace Chime Kunden in Umweltfragen beraten. Da
eröffnet sich ein weites Feld, denn zum Kundenstamm gehören unter
anderem Monsanto, Texaco, British Nuclear Fuels und - olala - General
Pinochet. (Quelle: Independent vom 15.10.2000)
Link:
http://www.independent.co.uk/news/Business/Inside_Business/2000-10/greenpeace151000.shtml
Statt mit Pinochet halten wir es lieber mit unserem alten Freund Indiana
Jones. Der Schauspieler Harrison Ford, bekannt für sein Engagement in
Sachen Umweltschutz (er unterstützt beispielsweise Conservation
International), wurde kürzlich gefragt, was er von Greenpeace hält
und
sprach uns doch glatt aus dem Herzen: "Ich halte die Aktionen von
Greenpeace für etwas albern und eher wirkungslos. Sie packen nicht die
wirklichen Themen an." (Quelle: Bunte Nr. 40/2000). Und da sage noch
jemand, Schauspieler hätten nichts in der Birne.
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Öko-Kolonialismus
ASOZIALER ARTENSCHUTZ
Wie schafft man es, im Naturschutz auch noch den letzten Sympathisanten
zu vergraulen? Darüber wird in einem der ärmsten Länder der
Welt gerade
ein Lehrstück aufgeführt. In Tansania verhandeln Umweltschützer
und
Vertreter internationaler Geldgeber (Weltbank, Kreditanstalt für
Wiederaufbau) um die Zukunft eines neu errichteten Wasserkraftwerks. Der
Anlaß: Asperginus Nectrophrynoides, eine kleine Kröte. Sie benötigt den
Sprühregen, der entsteht, wenn das Kraftwerk nicht mit voller Leistung
fährt. Sobald die Kraft durch eine fünfte Turbine gesteigert wird
- wie
für 2001 geplant - würde das Biotop der Kröte austrocknen.
Dieses Argument wird von Umweltschützern allen Ernstes ins Feld geführt,
um den Ausbau des Kraftwerks zu verhindern, dass die Stromversorgung
Tansanias mehr als verdoppeln könnte. Bisher sind nur fünf Prozent
der
Tansanier an die Stromversorgung angeschlossen. Die wenigen
Industrieunternehmen des Landes müssen tagtäglich Unterbrechungen
der
Stromversorgung in Kauf nehmen. Gottlob zeichnet sich ein Kompromiß ab:
Die seltenen Amphibien sollen behutsam umgesiedelt werden.
(Quelle: FAZ vom 20.10.2000)
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Neue Protestkultur
DEMO-SPONSORING
Die Aktivistinnen von "mamazone" (eine Initiative für die bessere
Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs) hatten eine pfiffige
Finanzierungsidee. Sie suchten sich einen Sponsor für ihre Demonstration
21. Oktober. Mit Erfolg: Die schweizer Pharmafirma Hoffmann La Roche
übernahm einen Großteil der Kosten für eine Sternfahrt nach
Berlin und
die dortige Übernachtung der Teilnehmerinnen.
Der mutige Schritt von "mamazone" eröffnet ganz neue Perspektiven:
So
könnte "Chappi" die Proteste der Hundebesitzer in NRW fördern
und die
Ruhrkohle AG die Blockaden der Castor-Transporte. Wenn sich dieses
Verfahren erst einmal etabliert hat, freuen wir uns schon darauf, dass
die Brauerei Schultheiß endlich die 1. Mai-Krawalle in Kreuzberg
übernimmt.
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Automobildesigner
VOGEL UNTERM DACH
Der japanische Umweltschützer Hioki Yoshino erregt mit seinem
"Birdhouse-Project" großes Aufsehen. " Wir brauchen viel
Holz für die
Papiergewinnung, ganze Wälder werden dafür gefällt", meint
er und sorgt
sich um die Vögel: "Viele werden obdachlos. Daher müssen wir
Nistkästen
aufhängen". Kurzerhand bat er die Stars unter den Autodesignern um
zukunftsweisende Entwürfe. Das Magazin "AutoForum" stellt in
seiner
Herbstausgabe die kühnsten Entwürfe vor. Der Italiener Bertone verlegte
die Vogelheimat unters Autodach und mutmaßt "das Auto der Zukunft
kann
zum mechanischen Baum in der Stadt werden". Sehen wir auch so, bei den
Dauerstaus. Sein Landsmann Zagato lieferte hingegen ein hölzernes
Formel 1-Cockpit ab. Schließlich repräsentiere "der Vogel die
Dynamik
des zeitgenössischen Menschen". Auch da ist was dran.
http://www.birdhouse.gr.jp/english/1_project/hist1.htm
Als weiterführende Lektüre in Sachen Auto und Tierwelt empfehlen wir das
Buch "Flattened Fauna" von Roger M. Knutson (Ten Speed Press, Berkeley,
California 1987). Dieses anschauliche Bestimmungsbuch erlaubt anhand
eindrucksvoller Illustrationen die einwandfreie Identifikation auf der
Strasse plattgefahrener Spezies.
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Schadstoff der Woche
DIE AUSDÜNSTUNGEN DES HERRN HEIMBRECHT
Wir bemühen uns redlich, Vorurteilen nicht auf den Leim zu gehen. Eine
in erzkonservativen Kreisen beliebte Parole lautet: "Wirf einen
Kommunisten zur Tür raus und er kommt als Umweltschützer durchs Fenster
wieder rein". Umso grausamer, wenn sich eine eigentlich dumpfe Parole
auch noch bestätigt. So geschehen Ende September. FAZ-Autor Udo Ulfkotte
hatte penibel Geschichten unter anderem über vergiftete Trikots und
verseuchtes Trinkwasser nachrecherchiert, die von dem
ARD-Wirtschaftsmagazin "Plusminus" ausgestrahlt wurden. Gleich eine
ganze Reihe für diese Sendung fabrizierter Ökoskandale richtete
gewaltigen ökonomischen Schaden an - und entpuppte sich im Nachhinein
als völlig unhaltbar. Der Skandalfabrikant war stets der gleiche: Jörg
Heimbrecht, ehemals Leiter der Umweltschutzkomission der Deutschen
Kommunistischen Partei (DKP). Nichts verlernt der Mann.
(Quelle: FAZ vom 22.10.2000)
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Geflügelte Worte
UNSERE AKTUELLEN LIEBLINGSZITATE
"Wie sollten wieder zurückkehren zur Political correctness, was die
Verwendung von Begriffen angeht. Mißbrauch der Sprache ist eine der
Hauptursachen für Rassismus und Ausländerfeindlichkeit."
Heiner Geißler (Quelle: FAZ, 11.10.2000)
"Die deutschen Intellektuellen: Kulturpessimismus plus
Apokalypse-Verliebtheit geteilt durch Festanstellung."
Reinhard Mohr (Quelle: Der Spiegel, Nr.37/2000)
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Buchtipps 1
LIBERALISMUS MIT CHA-CHA-CHA
Lateinamerika ist vor allem ein Opfer des US-Imperialismus und seiner
Komplizen. Dies gilt bis heute als einzig verbindliche Deutung der
Ursachen von Armut und Unterentwicklung. Jetzt sezieren drei Autoren die
gängigen Mythen über den Kontinent und schießen eine Breitseite
gegen
Poncho-Sozialisten aller Schattierungen. Schuld am Elend sind - so die
Autoren - gleichermaßen rechte Paternalisten (à la Peron) und linke
Volkstribunen (à la Ortega). Die vermeintlichen Kontrahenten eint der
Glaube mit mehr Staat, mehr Bürokratie, mehr Planwirtschaft die sozialen
Probleme beseitigen zu können. Die Autoren empfehlen dagegen mehr
Freiheit, mehr Demokratie, mehr Marktwirtschaft und mehr Teilnahme am
globalen Handel. Das Buch eroberte in mehreren lateinamerikanischen
Ländern Spitzenplätze in den Bestsellerlisten. Jetzt liegt es - für
nicht Spanischkundige - auch in Englisch vor. Es ist mit beißendem Spott
geschrieben und ein Lust zu lesen.
Plinio A. Mendoza, Carlos A. Montaner, Alvaro Vargas Llosa
GUIDE TO THE PERFECT LATIN AMERICAN IDIOT
Madison Books, Lanham (Maryland, USA) 2000
Direkt zur Bestellseite bei amazon:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1568331347/qid%3D973263351/028-2392656-7877333
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Buchtipps 2
GLOBALISIERUNGSLÜGEN
Der schwedische Ökonom Mauricio Rojas hat die Wirtschaftsdaten der
Globalisierung zu-sammengetragen und damit das ganze modische Geschwätz
von der "Globalisierungsfalle" und dem "Terror der Ökonomie"
gründlich
widerlegt. Fazit: Im vergangenen Vierteljahrhundert konnten mehr
Menschen der Armut entkommen und mehr Menschen einen Arbeitsplatz finden
als je zuvor in der Geschichte. Übrigens ein guter Beweis dafür,
dass
wichtige Werke nicht dick sein müssen (nur 70 Seiten). Die englische
Version (Millennium Doom Fallacies about the End of Work) ist seit
einiger Zeit ein Geheimtipp unter liberalen Geistern, jetzt liegt
endlich die deutsche Übersetzung vor.
Mauricio Rojas
ARBEIT OHNE ENDE - IRRLEHREN ÜBER DAS ENDE DER ARBEIT
Academia Verlag, Sankt Augustin 1999
(zu bestellen beim Liberalen Institut, siehe Neue Links 1)
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Buchtipps 3
FREIHEIT: EIN REZEPT GEGEN ARMUT
Marktwirtschaft so die starke These des Buches ist die ökonomische
Dimension von Freiheit und Demokratie. Autor Stefan Melnik beweist
anhand zahlreicher Daten, insbesondere aus Entwicklungsländern und den
ehemaligen Ostblockstaaten, dass dort wo die Freiheit einzieht auch der
Wohlstand zunimmt und die Unterschiede zwischen arm und reich abnehmen.
Stefan Melnik
DIE UNTEILBARKEIT VON MARKT, WOHLSTAND UND FREIHEIT
Academia Verlag, Sankt Augustin1999
(zu bestellen beim Liberalen Institut, siehe Neue Links 1)
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Buchtipps 4
AUFGEKLÄRTER FEMINISMUS
Besteller in den USA, "Spiegel"-Serie und Titelge-schich-te, brillant
geschrieben, witzig, spannend und voller origi-neller Gedanken. Ein
Thema, das Millionen Menschen heftig interessiert: Körper, Psyche und
Sexualität von Frauen. Eigentlich müßte dieses Buch doch ganz
oben auf
den Sachbuch-Bestsellerliste stehen. Tut es aber nicht. Verstehe einer
den deutschen Buchmarkt. In ihrem Buch "Frau" fragt Natalie Angier
nach
den biologischen Grundlagen der Geschlechterdifferenz (ohne die
gesellschaftlichen zu vergessen) und wirft dabei reihenweise
festgefahrene Vorstellungen über den Haufen. Und zwar sowohl
feministisches Wunschdenken als auch platten soziobiologischen
Reduktionismus. Auf überaus unterhaltsame Weise wird man beim Lesen über
den Stand der Wissenschaften informiert. Und immer wieder lernt man aufs
neue: Weibchen sind verschieden, Männchen ebenso. Ein Meisterwerk!
Natalie Angier
FRAU - EINE INTIME GEOGRAPHIE DES WEIBLICHEN KÖRPERS
C. Bertelsmann, München, 2000
Direkt zur Bestellseite bei amazon:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3570003817/qid=973695826/sr=1-1/028-8449757-8042152
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Neue Links 1
http://www.fnst.org/libinst/libinst.phtml
"Wir füllen die Idee der Freiheit mit Leben" lautet der Slogan
des
Liberalen Instituts in der Friedrich-Naumann-Stiftung. Ziel dieser
Website ist der Austausch liberaler Ideen und Lösungsansätze. Sie
bietet
Links zu anderen freiheitlichen Think tanks, Positionspapiere und eine
überaus empfehlenswerte Liste von Publikationen, die man per Klick
di-rekt bestellen kann (oft kostenlos), darunter die brillanten
Broschüre "Arbeit ohne Ende" von Mauricio Rojas (siehe Buchtipps).
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Neue Links 2
http://www.der-markt.com
Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und Buchhinweise zum Thema
Liberalismus.
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Übrigens 1:
Im Februar 2001 erscheint bei Eichborn unser neues Buch:
DAS MEPHISTO-PRINZIP
WARUM ES BESSER IST, NICHT GUT ZU SEIN
Darin zeigen wir anhand vieler Beispiele aus Geschichte und Gegenwart,
wie aus purem Eigennutz und anderen niedrigen Beweggründen genau das
hervorgebracht wird, was die moralischen Linienrichter dieser Welt gerne
anmahnen: sozialer und ökologischer Fortschritt.
Ab Mitte Dezember werden wir erste Textproben aus DAS MEPHISTO-PRINZIP
auf unsere Website stellen.
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Übrigens 2:
Die Links in DIE FROHE BOTSCHAFT! können nach einiger Zeit veralten,
wenn der jeweilige Betreiber seine Website neu sortiert. Dann hilft aber
meistens der Weg über die dazugehörige Homepage.
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Übrigens 3:
Wir freuen uns, wenn Journalistenkollegen Informationen aus DIE FROHE
BOTSCHAFT! nutzen. Wir freuen uns noch mehr, wenn sie bei Gelegenheit
auf unsere Website aufmerksam machen. Wir haben sie gerade wieder
aktualisiert.
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Übrigens 4:
Der jüngste "Welt"-Kommentar von Dirk Maxeiner beschäftigt
sich mit der
Frage, wie teures Öl unsere Kreativität befördert. Titel: Smartes
Deutschland.
http://www.welt.de/daten/2000/10/10/1010fo195441.htx
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Wir verabschieden uns bis zur nächsten Ausgabe von DIE FROHE BOTSCHAFT!
mit einem Gruß, den wir von Andy Müller-Maguhn ausgeliehen haben:
"Machen Sie doch einfach, was sie wollen. Machen wir doch auch."