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DIE FROHE BOTSCHAFT! NR. 23 15. August 2004
In eigener Sache 1
DIE DFB! GIBT'S BALD AUCH TÄGLICH
Leser haben uns immer wieder gebeten, die DFB! doch in kürzeren Abständen
zu
versenden. Das scheitert an dem damit verbundenen Arbeitsaufwand. Wir schaffen
es halt nur etwa alle zwei Monate aufzuarbeiten, was uns so auf den Schreibtisch
flattert und in den großen Medien zu kurz kam (oder gar nicht an die
Öffentlichkeit drang). Nun ermöglichen uns eine verbesserte Technik und
eine
neue Website, unsere Fundsachen ohne Verzögerung an die Frau und den Mann
zu
bringen.
Ab Montag den 06.09.2004 geht das Tagebuch der Achse des Guten (DADG) ans Netz.
Die DADG ist ein lockerer Zusammenschluss von bisher acht Publizistinnen und
Publizisten, die alle eigene Websites betreiben: Dr. Ulrike Ackermann, Dr.
Cora
Stephan, Henryk M. Broder, Matthias Horx, Tobias Kaufmann, Burkhard
Müller-Ullrich, Dirk Maxeiner und Michael Miersch. Gemeinsam werden wir
auf
www.achgut.de schnell und unkompliziert Gedanken, Erlebnisse, Gefühle,
Meinungen
und Meldungen veröffentlichen. Unter anderem alles, was bisher in die
DFB!
gepackt wurde. Die DFB! wird jedoch nicht abgeschafft. Als "best of" unserer
Tagebuch-Einträge werden wir sie weiterhin etwa alle zwei Monate versenden.
Wir
freuen uns auf ihren Besuch bei www.achgut.de.
In eigner Sache 2
WICHTIGE TECHNISCHE HINWEISE
Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass E-mail-Adressen, die beim
ersten
(und einzigen) Sendeversuch nicht funktionieren, aus der Bezugsliste gelöscht
werden. Die Zahl der Abonnenten ist inzwischen so groß, dass wir es nicht
zweimal versuchen können. Das heißt: Auch wenn Ihr Programm uns
beispielsweise
"
Mailbox voll" meldet, wird Ihre Adresse gelöscht. Falls Sie die DFB!
vermissen,
müssen Sie also erneut bestellen.
Und noch eine (schon oft wiederholte) Bitte: Schicken Sie Ihre Kommentare zur
DFB! bitte NICHT per Antworttaste los. Dann landen sie nämlich bei unserem
Webmaster, der sich nicht sonderlich darüber freut. Benutzen Sie daher
bitte die
Briefkasten-Funktion unserer Website:
http://www.maxeiner-miersch.de/briefkasten.htm. So kommen Ihre Reaktionen direkt
bei uns an.
Klima
GEWITTER IN MOSKAU
Die Apologeten der Klimakatastrophe sehen sich ungewohnt heftiger Kritik
ausgesetzt. In Moskau endete eine Konferenz der russischen Akademie der
Wissenschaften in einem offenen Eklat mit den offiziellen britischen Vertretern,
die eine Teilnahme skeptischer Wissenschaftler (vergeblich) zu verhindern
suchten. Andrei Illarionov, Wirtschaftsberater von Präsident Putin, zog
am Ende
eines zweitägigen Treffens zum Thema Klima und Kyoto-Protokoll eine verheerende
Bilanz. Keine einzige der offenen wissenschaftlichen Fragen sei von den
Befürwortern des Protokolls zufrieden stellend beantwortet worden. Stattdessen
habe Sir David King, Klimaberater des britischen Premiers Tony Blair, versucht
das Programm zu zensieren und die Teilnahme "unerwünschter" Wissenschaftler
zu
verhindern, um eine kritische Diskussion des herrschenden
Klimakatastrophen-Dogmas zu verhindern. Anstatt sich auf die Debatte
einzulassen, hätten die Briten ihre russischen Kollegen wie Bürger
einer
"
Bananenrepublik" behandelt und "außergewöhnlich inhaltsarme
Papiere"
präsentiert. In der Abschluss-Pressekonferenz warf der Putin-Berater seinen
Kontrahenten "Bestechung", "Einschüchterung" und "Erpressung" vor.
Quelle:
The Federal News Service - Official Kremlin International News Broadcast, 9
Juli
2004
Link: http://www.envirotruth.org/news/russia_press.cfm
Klima 2
LIKE ICE IN THE SUNSHINE
So manches vorherrschende Klima-Theoriegebäude schmilzt dahin wie Eis
in der
Sonne. Beispielsweise die so genannte "Hockeystick-Kurve". Der Klimaforscher
Michael Mann präsentierte 1998 eine Klimarekonstruktion, die für
die für unsere
Zeit einen in den letzten 1000 Jahren nie da gewesenen Klimasprung nahe legte.
Die Kurve hat die Form eines Hockeyschlägers. Nachdem die Temperatur über
lange
Zeit nur wenig ändert, steigt sie (wie der Fuß eines liegenden Hockeyschlägers)
im vergangenen Jahrhundert plötzlich abrupt an. Die UN-Klimabehörde
IPCC griff
das anschauliche Diagramm begierig auf und machte sie zu einer tragenden Säule
ihrer gesamten Argumentation. Andere Klimahistoriker kritisierten die Studie
von
Anfang an, weil starke Temperaturschwankungen wie mittelalterliche Klimaoptimum
oder die kleine Eiszeit in der Kurve praktisch nicht mehr aufschienen (wir
wiesen in der DFB! seinerzeit darauf hin). Inzwischen wurden Mann von zwei
kanadischen Autoren so grobe Fehler in der Aufarbeitung seiner Daten
nachgewiesen, dass er sich zu einer Korrektur in der "nature"-Ausgabe
vom 1.Juli
genötigt sah. Sollte Manns Aufsatz weiter unter Beschuss geraten und schließlich
gar als unhaltbar erweisen, "fällt für das IPCC eine Argumentationslinie
zusammen," so der Klimaforscher Ulrich Cubasch von der Freien Universität
Berlin.
Und es bleibt womöglich nicht die einzige Linie, die stürzt: Mit
allen Mitteln
versucht die etablierte Klimaforschung seitens des IPCC Satellitendaten als
unzuverlässig oder falsch zu diskreditieren, die (im Gegensatz zu den
Messungen
am Boden) für die letzten 30 Jahre keine signifikante Temperaturerhöhung
der
unteren Atmosphäre feststellen können. Motto: Es kann nicht sein,
was nicht sein
darf. Doch meteorologische Ballonsonden bestätigen die Satellitendaten.
Eine
umfangreiche aktuelle Auswertung dieser Daten durch sechs renommierte
Forschungsinstitute in USA, Großbritannien und Russland ergab jetzt,
dass die
Temperatur der unteren Atmosphäre im Jahr 1958 genauso hoch war wie 2001,
zwischenzeitlich schwanken die Werte um plus/minus 0,6 Grad.
Quellen: Süddeutsche Zeitung vom 13.07.2004, Journal of Climate, Juni
2004,
pp.2225-2240
Link: http://www.uoguelph.ca/~rmckitri/research/trc.html
Klima 3
IMMER MEHR SKEPTIKER
Die "Berliner Republik", Zeitschrift der einflussreichen Netzwerker
in der
SPD-Bundestagsfraktion, überrascht mit einem Titelthema "Wir reden
vom Wetter".
Der Londoner Zeit-Korrespondent Jürgen Krönig beklagt in einem Beitrag
die
etablierte Klimaforschung als "politisch korrektes Glaubenbekenntnis".
In der
Folge habe sich das Kyoto Protokoll zu einem wissenschaftlich nicht begründbaren
"
Mantra" entwickelt. Wie nicht anders zu erwarten, kommt mit Hans-Jochen
Luhmann
vom Wuppertal-Institut auch ein Verfechter der Traditions-Bataillone zu Wort
-
dennoch ist es erfreulich, dass nun auch in SPD-Kreisen offen gezweifelt werden
darf.
Beinahe noch überraschender scheint uns ein Beitrag, den der populäre
britische
Naturschützer Professor David Bellamy für die Daily Mail verfasste.
Der Titel:
"
Globale Erwärmung? Was für ein Haufen Quatsch!"
Quellen: Berliner Republik Nr.4/2004
Daily Mail vom 9.07.2004
Links:
http://www.b-republik.de/artikel.php?id=617&akt_year=2004&akt_issue=4
http://www.junkscience.com/july04/Daily_Mail-Bellamy.htm
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Saison (Nov., Dez., Jan., Feb.) Kontakt (Deutsch sprechend):
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Lebensmittelwirtschaft 1
POLLMERS JÜNGSTES GERICHT
Unserem alten Freund Udo Pollmer gehen Feigheit und Opportunismus von
Unternehmen offenbar genauso auf den Geist wie uns. So glaubt die deutsche
Lebensmittelwirtschaft Renate Künast & CO mit einer Mitgliedschaft
in der
"
Plattform Ernährung und Bewegung e.V" ruhig stellen zu können.
Lebensmittelchemiker Pollmer schreibt in einem offenen Brief: "Sehr geehrte
Damen und Herren Unternehmer der Ernährungswirtschaft! Sie haben gerade
einem
massiven Eingriff in ihre unternehmerische Freiheit zugestimmt." Die Künastsche
Plattform gäbe vor, Übergewicht bei Kindern zu bekämpfen, sei
aber in Wahrheit
ein Instrument um das Supermarkt-Sortiment nach eigenen ideologischen Kriterien
bestimmen zu können. Die Ernährungswirtschaft habe sich offenbar
mit ihrer Rolle
als "Watschenmann für Verbraucherschützer" abgefunden. "Diese
werden mit ihrem
Geld bezahlt, um vor ihnen zu warnen," schreibt Pollmer. Die Unterstützung
der
Plattform komme einer Kapitulation gleich. "Für die Politik ist es
ein Triumph,
der hilft, das Versagen der Familienpolitik zu verschleiern. Denn in aller
Regel
finden sich dicke Kinder - wenn sie ihre Körpeerform nicht gerade den
Genen
pyknischer Eltern verdanken - häufig in zerrütteten Familien. Nun
aber soll es
die Lebensmittelwirtschaft richten."
Link: http://www.das-eule.de/eulenspiegel0304briefernaehrungswirtschaft.html
Lebensmittelwirtschaft 2
FASTFOOD-KETTE UNTERSTÜTZT ANTI-FASTFOOD-FILM
Wir staunten nicht schlecht als wir uns kürzlich bei "Subway" ein
leckeres
Sandwich belegen ließen. Der ganze Laden hing voller Werbung für
den Film
"
Supersize me" von Morgan Spurlock. Beim Rausgehen drückte man uns
ein
Informationsblatt in die Hand, Überschrift: "Warum sind die Amis
so fett?" Darin
wurde Spurlocks Film wärmstens empfohlen. Originaltext: "Ein ironischer
Schlag
in den Magen, angereichert mit viel Fett und Fakten über eine fragwürdige
Mega-Industrie. Ihnen ist nicht egal was sie essen? Dann dürfen Sie diesen
ü
berraschenden und witzigen Film über die Gefahren falscher Ernährung
nicht
verpassen - er wird Ihnen die Augen öffnen! Subway - eat fresh." Subway
ist
ü
brigens die zweitgrößte amerikanische Fastfood-Kette mit über
21 000 Filialen
in 75 Ländern. Das ist das Schöne am Kapitalismus: Jede Krähe
hackt der anderen
ein Auge aus.
Quelle: Infozettel von Subway.
Schadstoffsanierungen
ERST ABREISSEN DANN MESSEN
Ö
ffentliche Gebäude, die vorgeblich hoch mit Schadstoffen belastet sind,
werden
vielfach überstürzt saniert oder gar abgerissen. Entsprechende Empfehlungen
basieren meist auf dem so genannten Umweltmonitoring, bei dem aus
Schadstoffmessungen an Gebäuden die Belastungen der Menschen hochgerechnet
werden. Diese Ergebnisse aber weichen oft dramatisch von den tatsächlichen
im
menschlichen Körper nachweisbaren Schadstoffkonzentrationen ab. Dennoch
unterbleibt die Untersuchung Betroffenen meist. Fachleute aus den Gebieten
Arbeits- und Umweltmedizin wenden sich scharf gegen diese gängige Praxis.
In
einem Fall wurde beispielsweise eine Nürnberger Schule abgerissen, doch
später
ergaben Untersuchungen der Schüler einen Sicherheitsfaktor von 30 000
gegenüber
jener Konzentration, bei der im Tierversuch erste gesundheitliche Effekte
auftreten (gemessen an anderen Umweltrisiken eine geradezu fantastische
Sicherheit). Hinter der merkwürdigen Praxis wird ein Interessenkartell
von
Umweltmonitoring-Labors und Sanierungs-Unternehmen vermutet.
Quelle: FAZ vom 30.06.2004
Ökologie
UNDANKBARE NATUR
Das haben wir nun davon: Dank Rauchgasfiltern (der legendäre Durchbruch
des
Umweltschutzes in Deutschland) fehlt einigen deutschen Nutzpflanzen jetzt
Schwefel als Nährstoff. Kohl, Knoblauch, Rettich, Ruccola, Meerettich,
Senf und
Spargel leiden unter Entzug. Auch das Wachstum von Schwefelbakterien leidet,
so
dass diese eine bestimmte Sorte Mikroben nicht mehr zurückdrängen
können, die
Methan produzieren. Die Natur emittiert somit mehr Methan und verstärkt
den
Treibhauseffekt. Der saure Regen war also eine indirekte Klimaschutzmaßnahme,
was unser Vertrauen in politisch korrektes Verhalten der Natur nachhaltig
erschüttert. Schon länger bekannt: Einige Fischarten leiden, weil
die modernen
Kläranlagen für sie zu wenig Nährstoffe in die Gewässer
entlassen.
Quellen: DIE WELT vom 27.05.2004, Netzeitung 4.8.2004
Link: http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=784&item=298746
Deutsche Gründlichkeit
TIERLEICHEN UNETHISCH
Das Bundesamt für Naturschutz hat ein behördliches Prüfverfahren
gegen "die
Zurschaustellung eines toten Exemplars einer streng geschützten Tierart"
eingeleitet. Hintergrund: Der "Körperwelten"-Schausteller Gunther
von Hagens
will neben menschlichen Leichen und Körperteilen auch einen plastinierten
Gorilla zeigen. Wir sind gespannt auf den Ausgang des Verfahrens. Es ist
durchaus möglich, dass es zwar erlaubt ist, mit toten Menschen durch die
Lande
zu tingeln, aber nicht mit toten Tieren. Dieses Land kann seine
bürokratisch-moralische Absurditäten immer noch steigern.
Quelle: BFN-Pressemitteilung vom 26. Mai 2004
Leser treffen Leser
DFB!-STAMMTISCH IN KÖLN
Ein Leser aus Köln schreibt uns: "Als Freund des Kapitalismus fühlt
man sich ja
ziemlich einsam. Unter den DFB!-Lesern sind ja vielleicht ein paar
Gleichgesinnte, die sich mal bei einem Stammtisch in der Region treffen wollen."
Ein Ansinnen, das wir doch gern unterstützen. Wer also Interesse an einem
DFB!-Stammtisch in Köln hat, kann sich bei uns melden. Wir geben die Adresse
dann an den Initiator weiter.
Journalismus
KINDER IN HÖCHSTER GEFAHR
Was macht der geübte Katastrophenjournalist, wenn die Kindersterblichkeit
historische Tiefpunkte sinkt, immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen,
die
Infektionskrankheiten zurückgedrängt wurden und die Ernährung
immer besser wird.
Er stürzt sich auf die verbleibenden Risiken. Die Medizinfachzeitschrift
"
Lancet", berichtete, dass nach den Siegen über viele Krankheiten
nun Unfälle
die größte Lebensbedrohung für Kinder in Europa darstellen,
und dass in
Osteuropa verschmutzte Luft und dreckiges Wasser immer noch die Gesundheit
von
Heranwachsenden beinträchtigen. Und was machte die "Süddeutsche
Zeitung" daraus?
Ü
berschrift auf der Titelseite: "Kinder in höchster Gefahr".
Quelle: SZ vom 19./20. Juni 2004
Artenschutz 1
HOPPLA, ES WERDEN MEHR
Eine Arteninventur, die das Bundesamt für Naturschutz in Deutschland
durchgeführt hatte, ergab Überraschendes: Es wurden etwa 4000 Arten
mehr als vor
zwanzig Jahren gezählt. Fairerweise müssen wir anmerken, dass die
gute Nachricht
diesmal zumindest in den Wissenschaftsteilen der großen Tageszeitungen
verbreitet wurde. Viele DFB!-Leser schickten uns E-mails, um ihrer Freude
darüber auszudrücken. Die "Süddeutsche Zeitung" warnte
allerdings beflissen
davor, "den Bericht zu positiv zu interpretieren." Das würde
uns
selbstverständlich nie einfallen.
Quellen: Pressemitteilung des BFN vom 16. Juni 2004
SZ vom 18. Juni 2004
Artenschutz 2
ZUWACHS ALLERORTEN
Von zwei klassischen Sorgenkindern des Naturschutzes geht es wieder besser:
Den
afrikanischen Nashörnern und den Amur-Tigern. Der Bestand der Spitzmaulnashörner
wird derzeit auf zirka 3.600 geschätzt (1990: 2.500), die Zahl der
Breitmaulnashörner auf 11.000 (sie galten einmal als nahezu ausgestorben).
Die
Population der Amur-Tiger liegt seit einiger Zeit relativ stabil bei 450 (vor
einem halben Jahrhundert waren es noch 40).
Die erfreuliche Zunahme der Berggorillas im Dreiländereck Ruanda-Uganda-Kongo,
von der wir in DFB! Nr. 23 berichtet hatten, ist allerdings schon wieder
gefährdet. Auf der kongolesischen Seite des Virunga-Nationalparks drangen
Holzfäller und Siedler ein und rodeten zirka 15 Quadratkilometer geschützten
Wald.
Quellen: WWF-Presseinformation vom 8. Juli 2004
WWF-Pressemitteilung vom 25. Juni 2004
Pressemitteilung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) vom 9. Juli
2004
Kommentar 1
ENDCOOL
Roland Emmerichs Klimakatastrophenfilm "The Day after Tomorrow" ist
ein
astreiner Actionfilm auf dünnem wissenschaftlichem Eis.
http://www.maxeiner-miersch.de/standp2004-05-26a.htm
Kommentar 2
NUR NOCH DIE HUNDEBLUME BLÜHT
Die bedenkliche Stickstoff-Überfrachtung der Natur gehört zu den
unterschätzten
Bedrohungen der Umwelt
http://www.maxeiner-miersch.de/standp2004-06-02a.htm
Kommentar 3
GUTES MUSS NICHT TEUER SEIN
Eine Gruppe führender Ökonomen hat Kosten und Nutzen von globalen
Umweltmaßnahmen gegenüber gestellt - mit überraschenden Ergebnissen.
http://www.maxeiner-miersch.de/standp2004-06-09a.htm
Kommentar 4
SAUBERKEITSERZIEHUNG
München entfernt aus volkspädagogischen Gründen seine Abfallkörbe.
http://www.maxeiner-miersch.de/standp2004-06-16a.htm
Kommentar 5
EISERNER VERBRAUCHERSCHUTZ
Wie das deutsche Gentechnikgesetz den Menschen in Entwicklungsländern
schadet
http://www.maxeiner-miersch.de/standp2004-06-23a.htm
Kommentar 6
WIE WIR WURDEN WAS WIR SIND
Die merkwürdigen Karrieren der DFB!-Herausgeber.
http://www.maxeiner-miersch.de/standpunkte.htm
Kommentar 7
LIBERALES DEFENSIVSPIEL
Der Liberalismus in Deutschland hat den Kampf um die moralische Lufthoheit
ohne
Not aufgegeben.
http://www.maxeiner-miersch.de/standp2004-07-07a.htm
Kommentar 8
GUTE KINDER, SCHLECHTE KINDER
Die Deutschen bekommen weniger Kinder - was als demographische Katastrophe
gilt.
Irgendwo auf dem Weg von Europa nach Asien oder Afrika wird eine sinkende
Geburtenrate dann zur familienpolitischen Heldentat.
http://www.maxeiner-miersch.de/standp2004-07-14a.htm
Kommentar 9
VERJÜNGUNGSKUR EINES RESSENTIMENTS
Hinter in der Unschuldmiene einer schicken, pazifistischen Protestbewegung
verbirgt sich oft ein neuer Antisemitismus.
http://www.maxeiner-miersch.de/standp2004-07-21a.htm
Kommentar 10
DIE MAGISCHE FRITEUSE
Ein Blick in die Zukunft der staatlichen Ernährungs-Bevormundung.
http://www.maxeiner-miersch.de/standp2004-07-28a.htm
Kommentar 11
ALL INCLUSIVE
Verhaltensforschung im Ferienclub.
http://www.maxeiner-miersch.de/standp2004-08-04a.htm
Webtipp 1
http://www.henryk-broder.de/html/tb_europa.html
Unter dem Titel "Die Europäer sind unser Unglück!" beleuchtet
Henryk M . Broder
die Gemeinsamkeiten zwischen altem Antisemitismus und neuer Israelfeindlichkeit
in Europa. So fand kürzlich in Köln eine "Stop the Wall!"-Konferenz
statt, wo
sich Gutmenschen wie Norbert Blüm darüber entrüsteten, dass
Israels Regierung
sich in unverschämter Weise anmaßt, die eigene Bevölkerung
vor Terroristen zu
schützen.
Webtipp 2
http://www.frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=14364
Ein Artikel aus dem amerikanischen "Frontpage Magazine", Titel: "How
Europe
Became Eurabia." Der Autor zeigt, wie die europäische Nahostpolitik
immer mehr
auf eine arabisch-europäische Koalition gegen Amerika und Israel hinausläuft.
Webtipp 3
http://neo.liberalismus.at/
Wir wussten es ja schon immer: Freier Handel ist gaaanz arg böse und nützt
nur
einer kleinen Clique von miesen Kapitalisten. Diese köstliche Satire-Website
aus
Ö
sterreich versammelt die dümmsten Vorurteile der Anti-Globalisten.
Webtipp 4
http://www.johannorberg.net/
Die Website des jungen, schwedischen Ökonomen Johan Norberg, der mit seinem
Buch
"
Das kapitalistische Manifest" (Eichborn Verlag) die Freunde staatlicher
Bevormundung auf die Palme brachte.
Webtipp 5
http://www.frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=13848
und
http://www.nationalreview.com/levin/levin200406011433.asp
Wie würde über die Landung in der Normandie in den heutigen Medien
berichtet?
Der Tenor wäre vermutlich so: Eine Kette von Fehlentscheidungen und Pannen,
ein
einziges Desaster. Europa wird niemals befreit werden und der Widerstand der
Wehrmacht bleibt ungebrochen. Dazu dann ein knackiges Zitat von Goebbels, der
den Alliierten eine vernichtende Niederlage verspricht. Ein Report über
den
D-Day im Stil der heutigen Zeit von William A. Mayer.
Der zweite Link führt zu einem Artikel von Mark R. Lewin über den
Hass auf
Amerikaner und den Unwillen zur Demokratie in Deutschland von 1945. Seine Zitate
aus der "New York Times" von damals erinnern an die Irak-Berichterstattung
von
heute.
http://npd-attac.arcadepages.com
Möglich, dass dieser Link schon gesperrt ist, wenn Sie die DFB! Nr. 23
erhalten.
Für einige Tage gelang es libertären Satire-Guerillas aus dem Umfeld
der
Zeitschrift "eigentümlich frei" die Gemeinsamkeiten von Attac
und NPD
bloßzustellen. Auf der Fake-Seite präsentierten Antiglobalisten
und nationale
Sozialisten ihre Anliegen in trautet Eintracht. Die Aufregung auf beiden Seiten
war heftig und der journalistische Freundeskreis von Attac legte sich mächtig
ins Zeug. "eigentümlich frei"-Herausgeber André F. Lichtschlag
kommentierte
treffend: "Kinder erkennen die Gemeinsamkeiten linker und rechter
Bürokratiefreunde. Nur politologisch verbildete Journalisten und die Aktivisten
selbst wollen uns immer noch weiß machen, dass es irgendwie wichtig sei,
ob
zerstörerische Randale oder planwirtschaftliche Hungerprogramme von links
oder
rechts kommen." Als wir diese Meldung aufnahmen, konnte man die Seiten
noch
sehen. Man musste nur zuvor einen Warnhinweis (Achtung Satire!) durchlesen.
http://www.benadorassociates.com/article/6173
Eine Erklärung des arabisch-israelischen Konflikte in Zahlen. Kleine Kostprobe:
Zahl der Resolutionen der UN-Vollversammlung, die Israel verurteilen: 322.
Zahl
der Resolutionen der UN-Vollversammlung, die ein arabisches Land verurteilen:
0.
Noch Fragen?
http://www.klimanotizen.de/index.html
Gut gemachte und interessante Seite zum Thema Klima, die Überblick "über
Infomationen, die in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz kommen" geben
will.
Mit einem aktuellen Newsletter. Dort gerade: Haben Tornados bei uns zugenommen?
Sie haben nicht.
Buchtipp 1
Hannes Stein
ENDLICH NICHTDENKER
Handbuch für den überforderten Intellektuellen
Eichborn, Berlin 2004
Denken macht einsam, Denken macht hässlich, Denken führt in geistige
Problemzonen. Und die Chancen ins Fernsehen zu kommen sinken gegen Null. Hannes
Stein kämpft mit dem Florett der Ironie gegen die Dampfwalze der Ignoranz.
Die
Ü
bermacht der Dummheit kann ihm die gute Laune nicht verderben. Eine Pointe
geht
immer noch. Allen überforderten Grüblern, die wieder in Harmonie
mit ihrer
Umgebung leben möchten, die ihre zerfurchte Stirn glätten und das
Leben wieder
genießen wollen, sei dieses Buch ans Herz gelegt. Schlagen Sie sich auf
die
Sonnenseite des Lebens: Hören sie auf zu denken.
Buchtipp 2
P.J. O'Rourke
PEACE KILLS
Atlantic Monthly Press, New York 2004
Unser Guru hat wieder zugeschlagen. O'Rourke hat sich diesmal das Thema Krieg
und Frieden vorgenommen und besuchte zu diesem Zweck den Irak, den Kosovo,
Ä
gypten, Israel und andere Ferienparadiese. Er reihte sich undercover in eine
Friedensdemonstration in Washington ein und protokollierte, was er in den Tagen
nach dem 11. September 2001 so erlebte. Journalismus vom Feinsten. Jeder Satz
ein Treffer. Kostprobe: "Why are the people in the Middle East so crazy?
Here,
at pyramides, was an answer from the earliest days of civilisation: People
have
allways been crazy."
Buchtipp 3
Sten Nadolny
ULLSTEINROMAN
Ullstein, München 2003
Nadolny schildert den Aufstieg des Verlagshauses Ullstein von Mitte des 19.
Jahrhunderts bis zur Machtergreifung der Nazis. Eine rasante Zeitreise durch
Gründerzeit, Kaiserreich, Krieg, Revolution und die verzagte Weimarer
Demokratie. In Nadolnys eigenwilliger Mischung aus historischen Tatsachen und
Romanhandlung wird das Lebensgefühl der wechselnden Epochen spürbar.
Ganz
nebenbei erfährt man in "Ullsteinroman" viel über die vergebliche
Assimilation
des jüdischen Bürgertums und über die Entstehung des ersten
modernen
Medienunternehmens in Deutschland.
Buchtipp 4
Isaiah Berlin
DIE WURZELN DER ROMANTIK
Berlin Verlag, Berlin 2004
Eine Sammlung von Vorträgen des Philosophen, die er in den sechziger Jahren
hielt. Isaiah Berlin sah in der Romantik des 19. Jahrhunderts den Quell des
Irrationalen, der die Totalitarismen des 20. Jahrhunderts speiste. Die Romantik
hatte mit ihrer Idealisierung archaischer Gefühle das Fundamten der allgemein
gültigen moralischen Werte unterhöhlt, das in der Aufklärungsepoche
entstanden
war. Berlin arbeitet heraus, was romantische Kunst, romantische Musik und
romantische Literatur mit dem Wahn der Nazis verbindet.
Buchtipp 5
Stefan Melnik
FREEDOM, PROSPERITY AND THE STRUGGLE FOR DEMOCRACY
Liberal Verlag, Berlin 2004
Dieses mit Daten und Diagrammen gespickte Analyse weist nach, dass politische
Freiheit und wirtschaftliche Freiheit sich gegenseitig bedingen. Unterdrückung
macht arm und Planwirtschaft schadet der Demokratie. Sehr wertvoll auch zum
nachschlagen.
Zu bestellen beim Liberalen Institut in Potsdam: www.libinst.de
Buchtipp 6
Detmar Doering
MYTHOS MANCHESTERTUM
Comdok, Sankt Augustin 2004
Eine historische Richtigstellung über das Wirken von Richard Cobden und
der
Manchesterliberalen. Diese Freihandelsbewegung des 19. Jahrhunderts vertrat
die
ö
konomischen Interessen der Arbeiter und bekämpfte Privilegien. Dennoch
wurde
"
Manchestertum" später von Deutschnationalen und staatsgläubigen
Sozialisten zu
einem negativen Kampfbegriff umgemünzt. Ein fälliges Stück Aufklärung.
Zu bestellen beim Liberalen Institut in Potsdam: www.libinst.de
Wir verabschieden uns bis zur nächsten DFB! mit einem Zitat aus "Peace
Kills"
von P. J. O'Rourke (siehe Buchtipps):
"
French ideas, French beliefs, and French actions form a sort of loadstone for
humanity. A moral compass needle needs a butt end. Whatever direction France
is
pointing - toward collaboration with Nazis, accomodation with communists,
existenzialism, Jerry Lewis, or an UN resolution veto - we can go the other
way
with a quiet conscience."