Wortmarke Maxeiner und Miersch

 


 


Cover Früher war alles besser

 

 

 

 

 

Die Autoren und Freunde ideologiefreien Denkens erinnern sich voller Zukunftsoptimismus.

 

Früher war alles besser

Ein rücksichtsloser Rückblick

Von Michael Miersch, Dirk Maxeiner,
Josef Joffe und Henryk M. Broder

Knaus Verlag
München 2010
ISBN 978-3-8135-0385-2
224 Seiten
16,99 Euro

 

Inhalt

FRÜHER WAR ALLES BESSER ist ein kleines Lexikon, in dem vier Männer den Blick zurück wagen: polemisch, ironisch, herrlich böse. Was waren das für Zeiten? Man rauchte unterm Gummibaum. Es gab fettes Essen, Fortschritt in der SPD, Kriegsversehrte und Waldsterben. So etwas wie kernlose Weintrauben, offen homosexuelle Bürgermeister oder das Internet waren für niemanden vorstellbar.
Kulenkampff erfüllte den Kulturauftrag. Küsse schmeckten besser als Männer noch Männer und Frauen allein für die Verhütung zuständig waren. Drogen ohne Chemie machten das Leben bunt, Hotelschlüssel waren noch Schlüssel und keine Magnetstreifenkarten und Bäuche waren noch nicht peinlich, sondern galten als Zeichen von Wohlstand.… Es gab Buchclubs und die DDR, Wählscheibentelefone und noch kein Aids. Vorehelicher Geschlechtsverkehr war ein Delikt, Mädchen trugen modische Schlüpfer und Studenten fuhren Renault 4 oder Ente. Wie schade, dass die Eiswaffel (weiland 20 Pfg) bald genauso verschwunden sein wird wie Dujardin in der Eckkneipe. Anderes war tatsächlich immer schon überflüssig: die Dritte Klasse in der Bahn, Dritte Welt, Kannenwärmer und Kalter Krieg.
Dieses Buch geht durch die Bestände unseres Lebens und führt uns auch vor Augen, was wir alles bekommen können, wenn wir nicht so viel zurückdenken: Mobiltelefone und die Wiedervereinigung, medizinischen Fortschritt oder rasierte Achseln.

 

Stimmen zu Früher war alles besser

"Die lustigen, politischen oder moralgeschwängerten Begriffe aus der Vergangenheit erzählen eine kleine Kulturgeschichte der Bundesrepublik."
Hamburger Abendblatt

"Ein vergnügliches Buch."
Welt kompakt

"Alles Autoren, die ich allein schon deshalb schätze, weil sie sich im Zirkus der politischen Korrektheit nicht zum Clown machen lassen."
General-Anzeiger

"Schonungslos führen uns die Autoren dieser von A bis Z aufgeführten Erinnerungssammlung ins Gedächtnis, wen oder was wir auf dem Weg ins 21. Jahrhundert hinter uns gelassen haben."
Giessener Allgemeine

 

 

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