Wortmarke Maxeiner und Miersch

 

Cover Das Mephisto-Prinzip - Taschenbuchausgabe
Taschenbuch

 

Das Mephisto-Prinzip - koreanische Ausgabe
Koreanische
Ausgabe

Cover Das Mephisto-Prinzip

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine gute Gesinnung
verhindert keinen
Krieg, besiegt
keinen Hunger,
schafft keinen
Arbeitsplatz und
rettet keine
bedrohte Tierart

 

Das Mephisto-Prinzip

Warum es besser ist, nicht gut zu sein

Von Dirk Maxeiner und Michael Miersch

Hardcover:
Eichborn Verlag,
Frankfurt am Main 2001
ISBN 3-8218-1636-8
176 Seiten
17,90 Euro

Taschenbuch:
Heyne, München 2003
ISBN3-453-86136-1
192 Seiten
8, 95 Euro

 

Inhaltsangabe

Mephisto: "Ich bin ein Teil von jener Kraft,
die stets das Böse will, und stets
das Gute schafft."

(Goethe, Faust 1) 

Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten, sagt ein englisches Sprichwort. Anders formuliert: Eine gute Gesinnung schafft noch lange keine bessere Realität. Niedere Motive dagegen mögen zwar eine schlechte Presse haben, aber sie wirken oftmals überraschend segensreich. Das Mephisto-Prinzip zeigt, wie aus purem Eigennutz genau das hervorgebracht wird, was die Gutmenschen dieser Welt immer wieder anmahnen: sozialer und ökologischer Fortschritt.

Ein britisches Unternehmen erwirbt Lebensversicherungen von Todkranken. Je früher die Betroffenen sterben, desto größer der Gewinn. Unmoralisch? Vielleicht. Vor allem aber ein Geschäft auf Gegenseitigkeit: Viele unheilbar Kranke nutzen das Geld für bessere Medikamente oder die Erfüllung eines letzten großen Traumes.

Aufschlussreich auch der Vergleich zwischen der britischen Prinzessin Diana, der herzerwärmenden Lichtgestalt, und Margarte Thatcher, der "eisernen Lady". Hier das scheue und gutmeinende Reh mit dem elfenhaften Lächeln - da der Rottweiler mit den gefletschten Reißzähnen des Turbokapitalismus. Frau Thatcher wird wohl nicht den Aufstieg in den Olymp der Guten an der Seite von Prinzessin Di schaffen - und doch war die vielfach unbeliebte Politikerin ein Glücksfall für Großbritannien. Sie hat das Land vorm Staatsbankrott gerettet und den Briten letztendlich mehr gedient als alle Prinzessinnen zusammengenommen.

Dies sind nur zwei von vielen Beispielen aus Geschichte und Gegenwart, mit denen das Buch zeigt, wie das vorgeblich Schlechte immer wieder durchaus gute Ergebnisse hervorbringt. Gute Absichten allein verhindern keinen Krieg, besiegen keinen Hunger, schaffen keinen Arbeitsplatz und retten keine bedrohte Tierart. Das Mephisto-Prinzip ist ein Plädoyer dafür, menschliches Handeln nicht an seinen Intentionen, sondern an seinen Ergebnissen zu messen. Dabei geht es vielen hartnäckigen Mythen rechter und linker Moralprediger an den Kragen. Im Inhalt finden sich unter anderem folgende ungeliebte Wahrheiten:

  • Die Globalisierung ist eine Befreiungsbewegung
    für die Dritte Welt.
  • Der Kauf von Tropenholz kommt der Umwelt zugute.
  • Der Kapitalismus ist eine Wohlstandsmaschine
    auch für die Armen.
  • Ingenieure verbessern die Welt, nicht Ideologen.

 

Stimmen zu Das Mephisto-Prinzip

"Man sollte das Mephisto-Prinzip in diesen Zeiten allen Sonntagskolum-nisten, die wortreich und realitätsfern die Gefahren des freien Marktes beschwören, als Pflichtlektüre verordnen."
Die Welt

"Ein tadellos provozierendes Werk."
Die tageszeitung (taz)

"Teils brillant formuliert, oft polemisch, manchmal flapsig attackieren sie den politisch korrekten Köhlerglauben der schwurbelnden Weltverbesserer."
Der Spiegel

"Die Marktfreiheit hat für Maxeiner und Miersch eine liberale Botschaft, die im ökonomischen Diskurs nur zu oft vergessen wird. Damit ist das Buch übrigens auch weniger unmoralisch, als es vorgibt."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Böse sein tut gut"
Focus

"Von unbequemen aber auch amüsanten Einsichten wimmelt das Buch, das nicht nur zur Argumentationshilfe, sondern auch zur höchst unter-haltsamen Lektüre wird."
Capital

"Ich muss sagen noch nie hat jemand die Vorteile des Kapitalismus so gut auf den Punkt gebracht wie ihr! Ich bin zwar erst 14 Jahre alt habe euer Mephisto Prinzip jedoch In 12 Schulstunden regelrecht verschlun-gen! Ich hoffe ihr schreibt noch weitere Bücher dieser Art damit ich wei-ter bei einer kühlen Coke und einem BigMac meinem Sozialistischen Deutschlehrer klar machen kann, dass eure Bücher nicht meinen Hori-zont verkleinern sonder sein Unterricht!"
E-mail eines Lesers

 

Das Mephisto-Prinzip Vorwort
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Außer Das Mephisto-Prinzip hat der Eichborn Verlag noch viele andere gute Bücher im Programm. Hier können Sie sich informieren: www.eichborn-netz.de.

 

Weitere gemeinsame Bücher von Maxeiner und Miersch:
Öko-Optimismus
Lexikon der Öko-Irrtümer
Life Counts
Die Zukunft und ihre Feinde